Hallenbosselspiel

Das Hallenbosselspiel kennenlernen

Das Hallenbosselspiel gibt es bereits seit 1956. Es hat seit Jahrzehnten einen festen Platz im Angebot von Behindertensportvereinen und Reha-Einrichtungen, Sportvereinen, Schulen, beim Betriebssport sowie in Freizeit- und Kurheimen.
Es besitzt den Vorzug, dass es unabhängig von Witterungseinflüssen auf einem relativ glatten Boden bei sparsamen Raumverhältnissen ganzjährig gespielt werden kann.
Mit dem Eisstockschießen ist das Hallenbosselspiel nah verwandt und fordert Geschicklichkeit, Kraft und Überlegung.

Hallenbosselspiel
Das Bild stammt aus einem 60er-Jahre Werbefaltblatt der Firma A.Gegusch & Sohn…

Wo kann es gespielt werden?
Überall da, wo eine gleitfähige Fläche zur Verfügung steht, kann gebosselt werden. Das können Parkett, Linoleum oder beschichtete Betonflächen sein in Räumen jeglicher Art. Bedingung ist nur eine Gleitfläche von mindestens 16m Länge.

Sportgeräte und Spielfeld
Zu einem Spiel gehören sechs Bosselstöcke, bestehend aus Korpus, Griff, Gummiring und Bürstenscheibe. Jeweils drei Bossel sind zur Unterscheidung mit grünen und weißen Gummiringen ausgestattet. Ein Sportgerät wiegt etwa 4,5 kg. Je nach Gleitfähigkeit des Bodens ist die Wurfbahn 12 bis 16m lang und 2m breit. Am Ende schließt sie mit einem  4m langen Zielfeld ab. Auf der markierten Mitte dieses Feldes liegt die Daube – ein 10×10 cm großer Holzwürfel.


Die Sportgeräte wurden seit 1956 von der Firma A.Gegusch & Sohn / Berlin, später Freudenberg entwickelt und hergestellt. Mittlerweile wurde die Produktion an die Drechslerei Huber aus Ziesar übergeben, die die Herstellung der Bossel in alter Tradition fortführen wird.


Die Produktion befindet sich noch im Aufbau. Meine Aufgabe als Drechslermeister ist es nun, Ihnen die Bosselstöcke, Dauben und Bürstenscheiben in bewährter Qualität anzubieten. Nutzen Sie gern schon die Kontaktmöglichkeiten zu mir.
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